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Aufregung, denn die Zwischenprüfungen stehen an!

Jetzt im Frühjahr war es so weit, die Zwischenprüfung stand an. Die kam natürlich dann doch recht plötzlich und schneller als erwartet. Ich persönlich habe das Lernen lange vor mir hergeschoben. Allerdings musste man irgendwann anfangen, denn ganz unvorbereitet wollte man ja auch nicht sein. Dafür haben wir uns über BFB das Prüfungsmaterial vom letzten Jahr bestellt. Bis das ankam, bin ich zunächst noch mal all meine Lernunterlagen von der Schule aus den letzten drei Semestern durchgegangen. Die Prüfung, die wir bestellt haben, bin ich dann unter möglichst gleichen Bedingungen durchgegangen, wie auch die richtige ablief, damit ich mich schon mal an die Prüfungssituation herantasten konnte. Das bedeutet, den Prüfungsbogen mit 50 Fragen in 120 Minuten zu bearbeiten.

So gewappnet, bin ich dann Anfang März in die Max-Schmeling-Halle gefahren. Es war echt heftig, wie viele Azubis gleichzeitig in dieser Halle ihre Zwischenprüfung geschrieben haben. Wir waren aber trotzdem in unsere Klassen unterteilt, weshalb man sich zum Glück nicht ganz so verloren vorkam.

Nun war es so weit. Die Zwischenprüfung ging los. Die Bögen wurden ausgeteilt, die exakten Start- und Endzeiten wurden verkündet, und dann wurde es ganz still. Alle saßen ganz konzentriert vor ihren Aufgaben. Da war auch von allem ein bisschen dabei. Selbstverständlich gibt es immer je Ausbildungsberuf eine andere Prüfung mit anderen Schwerpunkten. Bei uns gab es Aufgaben zu Marketing, Buchungswesen, Betriebslehre, Recht und Medientechnik. Bei der Zwischenprüfung handelt es sich um reine Ankreuzaufgaben und offene Rechenaufgaben. Bei der Abschlussprüfung ist das ein wenig anders, aber dazu später in einem anderen Bericht mehr.

Die Zwischenprüfung ist sehr gut, um einen Vorgeschmack für die Prüfungssituation der IHK zu bekommen, da die schon anders abläuft als der MSA oder das Abi.
Genauso sollte man die Zwischenprüfung auch sehen, als Probedurchlauf für einen selbst. Man sollte sich nicht so verrückt machen, denn eigentlich ist es gar nicht so schlimm. Die Abschlussprüfung wird mit Sicherheit noch mal ein anderes Kaliber. Das ist leichter gesagt als getan, und wenn ich ehrlich bin, ich war auch ein wenig aufgeregt…

Text von: Melicent Weschke, Auszubildende zur Medienkauffrau Digital und Print (2014 – 2017)

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