HIGHLIGHTS

Bäumchen wechsle dich

Seit nun schon fünf Monaten arbeite ich im Zuge meiner Ausbildung bei BFB im Marketing-Team. Langsam, aber sicher geht die Eingewöhnungsphase zu Ende. Die anfängliche Nervosität macht dem ganz normalen Arbeitsalltag Platz. Außerdem wurde ich mittlerweile auch in größere Projekte eingeführt, an denen ich mitarbeiten kann. Doch schon heißt es: Alles zusammenpacken, denn es geht in eine neue Abteilung!

Wie viele andere Ausbildungsbetriebe legt auch BFB Wert darauf, dass die Auszubildenden alle Abteilungen der Firma durchlaufen. Deshalb bezog ich vor ein paar Wochen einen neuen Schreibtisch im Vertrieb und unterstütze zurzeit meine Kollegen dort. Natürlich werde ich insgesamt den Hauptteil meiner Zeit in der Marketingabteilung verbringen, doch dieses Jahr warten noch verschiedene Bereiche wie zum Beispiel die Buchhaltung auf mich.

Manche Ausbildungsbetriebe verzichten darauf, ihren Auszubildenden einen solchen Durchlauf zu gewähren. Auch ich muss gestehen, dass ich von der Idee nicht immer angetan war. Immerhin hatte ich mir meine Ausbildung danach ausgesucht, welche Aufgabenfelder mir liegen und auch Spaß machen und welche eben nicht. Dazu kommt mit jeder neuen Abteilung die gleiche Nervosität wie am Anfang meiner Ausbildung – dabei hatte ich die doch gerade erst abgelegt!

Warum wird also auf dem Abteilungsdurchlauf bestanden? Beim näheren Hinsehen findet man doch vieles, was dafürspricht.

Erst einmal das Offensichtliche: Der Durchlauf hilft dabei, noch mehr zu lernen! Auf den ersten Blick irrelevant für den Kern der Ausbildung, merkt man doch schnell, dass alles, was man in einer anderen Abteilung lernt, irgendwann relevant für die eigene Arbeit werden kann. Dies führt auch schon zum nächsten Punkt. Durch den Wechsel der Abteilungen fängt man an zu verstehen, wie diese zusammenarbeiten. Das führt letztendlich dazu, dass ein ganzheitliches Bild des Betriebes entsteht. Praktischerweise erfährt man dabei auch, bei welchem Problem welcher Kollege helfen kann.

Und wo wir schon bei Kollegen sind: Durch die Zusammenarbeit, und sei es auch nur für ein paar Monate, lernt man sich doch besser kennen als nur durch das Grüßen auf dem Flur.

Es kostet vielleicht Überwindung, sich immer wieder neu einzuarbeiten, doch ich denke, dass es mir mit jedem Wechsel leichter fallen wird. Man muss sich trauen, zum eigenen Unwissen zu stehen und viele Fragen zu stellen. Dadurch gewinnt man an Selbstbewusstsein.

Zu guter Letzt ist der Durchlauf bestimmt noch für viele Überraschungen gut. Wer kann schon vorher sagen, ob man nicht an unerwarteten Stellen Aufgaben findet, die einem Spaß machen!

Insgesamt bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der Abteilungsdurchlauf mehr Vorteile als Nachteile mit sich bringt. Deshalb freue ich mich schon darauf, weitere Abteilungen kennenzulernen!

Text von: Emily Péterfia, Auszubildende zur Kauffrau für Marketingkommunikation (2017 – 2020)

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