HIGHLIGHTS

Die Berufsschule

Mittlerweile bin ich im 2. Lehrjahr angekommen. Meine Ausbildung besteht aus drei Tagen Betrieb und zwei Tagen Berufsschule. Heute möchte ich über meine Schule berichten. Ich bin auf der Leopold-Ullstein-Schule, dort werden unter anderem Industriekaufleute sowie Informatikkaufleute und Kaufleute für Digital und Print ausgebildet.

Die Leopold-Ullstein-Schule befindet sich in der Prinzregentenstraße und besteht aus zwei Gebäuden. Als Informatikkaufleute haben wir im Altbau in der Prinzregentenstraße 60 Unterricht.

Meine Klasse besteht aus 19 Schülern und Schülerinnen. In unserer Klasse sind die Ausbildungsberufe Informatikkaufleute und IT-Systemkaufleute gemischt. Dadurch haben beide Ausbildungen denselben Unterricht und unterscheiden sich erst in der Prüfung. Berufsschulunterricht haben wir immer donnerstags und freitags, das ist von Klasse zu Klasse unterschiedlich und wird von der Schule, je nach Planung, entschieden. Die Grundfächer als Auszubildende zur Informatikkauffrau sind WLSK, BWP, EvA, IuT und seit dem 2. Lehrjahr auch Englisch. WLSK bedeutet Wirtschaftslehre/Sozialkunde. In diesem Fach sprechen wir unter anderem über das Arbeitsrecht oder aktuelle wirtschaftliche Themen, zudem erfährt man einiges über die Volkswirtschaft. BWP steht für Betriebswirtschaftliche Prozesse, während des Unterrichts erlangt man einiges an kaufmännischem Wissen. EvA bedeutet Entwicklung von Anwendungen. Gestartet sind wir im 1. Lehrjahr mit HTML, hatten dann Datenbanken, und das nächste Thema wird objektorientierte Programmierung sein. In EvA haben wir die Möglichkeit, viel an den Computern zu arbeiten und somit viel praktisch zu lernen. IuT ist ein sehr technisches Fach und steht für Informations- und telekommunikationstechnische Systeme. Im Unterricht besprechen wir derzeit Netzwerke, hatten aber schon Themen wie Hardware und Betriebssysteme oder Anwendungssoftware.

Im 1. Lehrjahr hat man noch drei zusätzliche Fächer, zum einen KPA – Kommunikation, Präsentation, Arbeitstechniken, zum anderen BDVA – Betriebliche DV-Anwendungen, drittens Sport. KPA dient als Vorbereitung für das Abschlussprojekt und findet in allen Ausbildungsberufen statt. In BDVA haben wir den gezielten Umgang mit Excel und Word und wie man diese Programme optimal einsetzt gelernt.

Im 2. Lehrjahr kommen dann Englisch und ein Wahlpflichtfach hinzu. Im Englischunterricht geht es hauptsächlich um die Anwendung der englischen Sprache im betrieblichen Umfeld.

Die Wahl einer dualen Ausbildung, und somit Berufsschule zu haben sowie arbeiten zu gehen, ist für mich optimal. Dadurch lerne ich in der Berufsschule wie auch im Betrieb täglich viel Neues.

 

Text von: Jo Draheim, Auszubildende zur Informatikkauffrau (2017 – 2020)

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