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Meine Vorbereitung auf die Zwischenprüfung

Es ist kaum zu glauben, dass nun schon fast die Hälfte meiner Ausbildungszeit vorbei ist. Im kommenden Monat steht ein wichtiger Meilenstein in der Ausbildung an: die Zwischenprüfung! Jetzt ist es langsam an der Zeit, mich darüber zu informieren und mich vorzubereiten.

Was kommt in der Zwischenprüfung auf mich zu?

Der erste Schritt, um an Informationen über die Prüfung zu gelangen, ist der Blick in die Ausbildungsordnung. Dort steht, wie lange die Prüfung dauert und welche Themengebiete abgefragt werden. Einerseits sind das Inhalte aus dem Berufsschulunterricht, andererseits werden praxisbezogene Fragen gestellt. Auf diese soll mich die Arbeit im Betrieb vorbereiten.
Im Falle meiner Zwischenprüfung geht es natürlich hauptsächlich um Marketing – wichtige Themengebiete sind zum Beispiel Marktforschung, Zielgruppen und Markenführung. Da meine Ausbildung eine kaufmännische ist, wird es auch Aufgaben zu Rechnungswesen, Arbeitsrecht und Wirtschaftskunde geben.
Ein großer Vorteil der Zwischenprüfung ist es, dass man im Gegensatz zur Abschlussprüfung nicht „durchfallen“ kann. Die Benotung dient einzig und allein dazu, den Kenntnisstand des Auszubildenden zu bewerten, damit er und seine Ausbilder erkennen können, wo noch Lücken geschlossen werden müssen. Ich sehe sie deshalb als eine Art Selbstkontrolle an.
Außerdem hoffe ich, dass mir die Zwischenprüfung zumindest teilweise die Angst vor der Abschlussprüfung nehmen wird, da ich mich durch sie an das Prüfungsumfeld und den Ablauf gewöhnen kann.

Wie bereite ich mich auf die Zwischenprüfung vor?

Ich persönlich fange lieber frühzeitig an mich vorzubereiten, statt wenige Tage vor der Prüfung in Stress zu verfallen. Ein Monat als Vorbereitungszeit klingt für andere Azubis vielleicht übertrieben, aber durch die langfristige Zeitplanung kann ich sicherstellen, dass ich eine gute Balance zwischen Lernen und Freizeit finde.
Als Lernmaterial nutze ich hauptsächlich Zusammenfassungen des Unterrichtsstoffes, die ich mir im Laufe der Zeit selbst erstellt habe. Dort sind alle Informationen aus den Arbeitsblättern und Lehrbüchern zusammengetragen, sodass ich diese jetzt nicht mehr zur Hand nehmen muss. Besonders mein langer Arbeitsweg eignet sich gut, um diese Hefter nach und nach noch einmal durchzugehen.
Nach dieser Wiederholung möchte ich natürlich überprüfen, wie viel beim Lernen wirklich hängen geblieben ist. Dazu werde ich einige Zwischenprüfungen der vergangenen Jahre durcharbeiten. Ein großer Vorteil dabei ist, dass ich bereits ein Gefühl für den Aufbau der Prüfung und die Art der Fragen bekommen kann. Die Prüfungsbögen der vergangenen drei Jahre gibt es im Internet zu kaufen. In unserer Berufsschulklasse werden diese aber auch untereinander geteilt, damit nicht jeder das Geld dafür ausgeben muss.
Wie meine Zwischenprüfung letztendlich laufen wird, bleibt abzuwarten. Ich drücke allen Azubis, die sich auch gerade in der Vorbereitung befinden, die Daumen!

von Emily Péterfia, Auszubildende zur Kauffrau für Marketingkommunikation (2017 – 2020)

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