HIGHLIGHTS

Vorstellungsgespräch

Die neue Ausbildungssaison geht bald wieder los, und wir freuen uns natürlich auf unsere neuen Kollegen. Damit ihr euch nicht den Kopf zerbrecht, was ihr beim Vorstellungsgespräch anziehen sollt und was ihr sagen könnt, erzähle ich euch einfach mal von meinem Vorstellungsgespräch.

Da ich in einem anderen Betrieb leider keinen guten Start in die Ausbildung hatte und frisch gewechselt bin, ist mir das Interview noch gut in Erinnerung. Somit könnt ihr maximal von meinen Erfahrungen profitieren.

Was soll ich zum Bewerbungsgespräch anziehen?

Im Marketing ist der Dresscode natürlich etwas lockerer. Ihr müsst (oder solltet besser) nicht im vollständigen Anzug kommen. Damit hinterlasst ihr zwar einen bleibenden Eindruck, aber ihr wollt euch ja auf eine Ausbildungsstelle und nicht als CEO bewerben.

Casual Business ist gut.

Entweder oder. Hemd ist okay, aber dann nicht unbedingt das schwarze Sakko dazu. Wenn ihr ein schlichtes T-Shirt anzieht, könnt ihr aber das Sakko drüberziehen – und euch natürlich frei machen, wenn ihr doch ins Schwitzen geratet.

Wir sind zwar cool, aber nicht so cool, dass ihr in kurzer Hose und Hawaii-Hemd auftauchen solltet. Was in anderen Agenturen Berlins vielleicht Pluspunkte bringt, ist hier doch nicht ganz angebracht. BFB existiert, seit unsere Groß- oder Urgroßeltern noch im Sandkasten gespielt haben, und dementsprechende Unternehmenshistorie verlangt natürlich auch etwas Ernsthaftigkeit.

Wichtig ist: Gepflegt solltet ihr sein. Im Prinzip könnt ihr anziehen, worin ihr euch wohlfühlt. Doch ihr solltet einen angenehmen Eindruck auf eure Gesprächspartner machen. Und bitte keine Zahnpasta-Flecken auf dem T-Shirt oder zerknitterte Hemden zum Vorstellungsgespräch.

Bei meinem Vorstellungsgespräch hatte ich ein schlichtes graues T-Shirt und eine schlichte schwarze Jeans an. Dazu bunte Socken (because I can party) mit Sneakern und ein Mantel, der meinem Outfit ein bisschen Seriosität verlieh.

Was für Azubis suchen wir?

Jede Firma möchte wissen, ob ihr Teamplayer seid. Und natürlich, ob ihr in das entsprechende Team passt. Schließlich könnt ihr der beste Fußballspieler sein, aber das bringt alles nichts, wenn ihr Basketball spielt.

Teamfähigkeit kommt natürlich von zwei Seiten. Wenn man sich in einer Umgebung nicht wohlfühlt, macht man es anderen schwerer, ein positives Gefühl zurückzugeben.

Deshalb: genau gucken, ob das Gefühl stimmt.

Als Azubi hat man im Laufe seiner Ausbildung viele verschiedene Aufgabenbereiche. Meistens sind die Inhalte neu, und man lernt viel dazu. Doch auch als Neuling habe ich das Gefühl, dass meine Meinungen von meinen Kollegen nicht nur geschätzt, sondern auch erwünscht sind.

So könnt ihr Extrapunkte sammeln…

Wenn ihr schon Erfahrung im Marketing oder in eurem Fachbereich gesammelt habt, scheut euch nicht, alles vorzuzeigen. Eigene Projekte, ob real oder fiktiv, kommen immer gut an. Zeigt, wie ihr denkt und arbeitet. Eure Herangehensweise ist dabei wichtig, deshalb habe ich bei meinem Vorstellungsgespräch nicht nur vorgezeigt, was ich gemacht habe, sondern auch erklärt, wie und warum ich so vorgegangen bin.

Im Zweifel nachhaken. Wenn ihr etwas länger auf die Antwort warten müsst, ruhig mal anrufen. Zwar musste ich überhaupt nicht lange auf meine Antwort von BFB warten, aber vor allem, wenn es viele Bewerber gibt, kann der Entscheidungsprozess etwas länger dauern.

Ich drücke euch die Daumen und freue mich, euch vielleicht bald als meine neuen Kollegen begrüßen zu dürfen.

Text von: Konstantin Iggena, Auszubildender zum Kaufmann für Marketingkommunikation (2018 – 2021)

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